Schwachgasbehandlung

LAMBDA CHC

Auf Grund sinkender Methanbestandteile und des damit verbundenen Brennwertverlustes ergeben sich spezielle Anforderungen für die Behandlung schwacher Gase. Dies gilt nicht nur für Deponie-, sondern auch für Gruben-, Klär- und Biogas sowie für Erdölbegleitgase.

Für alle diese Anwendungsbereiche hat LAMBDA kompakte und kostengünstige Gasförderstationen im Programm. Neben dem LAMBDA CHC können beispielsweise auch freistehende konventionelle Hochtemperaturfackeln oder biologische Behandlungsmodule wie z.B. das LAMBDA OCHC angeschlossen werden.

Zum Anschluss kleiner Gasmotoren wurde eine druckgeregelte Betriebsweise vorgesehen. Um mehrere Gasstränge an den Container anzuschließen, kann optional ein außen liegender Gassammelbalken mitgeliefert werden. Durch die Wahl von bewährten und wirtschaftlichen Einzelkomponenten weist die Anlage eine hohe Betriebssicherheit bei ausgezeichneter Wirtschaftlichkeit auf.

Das LAMBDA-CHC-System ist auch als Stand-Alone-Lösung ohne Verdichterstation erhältlich. Mit diesem System kann eine bestehende Entgasungsanlage kostengünstig auf Schwachgastechnik umgerüstet und vorhandene Verdichter- und Analysetechnik weiterverwendet werden.

Für den Fall unwirtschaftlicher Verstromungsbedingungen besteht die Möglichkeit, die anfallenden Schwachgase zur Gewinnung thermischer Heizenergie zu nutzen. Auch für diesen Fall stellen wir die passenden Anlagen in Kauf- oder Mietoption zur Verfügung.

 

LAMBDA Flox®-Schwachgastechnik

Werden Deponien nach Ende des Abfalleinbaus weiterhin regelkonform abgesaugt, so sinkt die Methankonzentration im Deponiegas oft deutlich ab. Da bisherige Verwertungsverfahren bezüglich der minimal verwertbaren CH4-Konzentrationen begrenzt sind, müssen hier oftmals Kompromisse bei der Absaugung eingegangen werden, die zu einer unvollständigen Deponiegaserfassung führen. Mit dem e-flox-Verfahren DGV sind unerwünschte Emissionen kein Thema mehr. Es erlaubt eine sichere, emissionsarme und zügige autotherme Entgasung der Deponie. Die Entlassung einer Deponie aus der Nachsorge kann mit e-flox wesentlich schneller und somit wirtschaftlicher erreicht werden.

Unsere Anlagen verfügen über modulare SPS-Steuerungen; die Brenner-Regler halten hierbei im Verbund mit λ-Sonden im Abgas die Anlagen stets im optimalen Betriebspunkt. Über digitale Ein- und Ausgänge oder die optional integrierte ProfiNet-Schnittstelle kann die Anlage mit einer übergeordneten Steuerung versehen und problemlos in bestehende oder mehrere Systeme integriert werden. Die Visualisierung und Bedienung erfolgt entweder direkt am e-flox-Schaltschrank, über eine zentrale Steuerung vollautomatisch beim Kunden oder aber über einen externen PC bzw. andere mobile Endgeräte mit Internetzugang.

Die Basis-Einheit, die wir aktuell in vier Größen anbieten (50, 100, 200 und 500 m3/h Deponiegas), besteht aus Feuerung und Anlagenregelung, untergebracht in einem Anlagencontainer, der direkt aufgestellt werden kann. Das Grundmodul kann um Aggregate z.B. zur Deponiegasverdichtung bzw. -analyse und zur Wärmegewinnung erweitert werden.

Der modulare Ansatz erlaubt wirtschaftliche und leistungsfähige kundenspezifische Lösungen. Sollen vorhandene Anlagenteile wie Gasverdichter und Gasanalyse weiter genutzt werden, so können diese konstruktiv integriert werden. Auch die Anbindung an das Kondensat-Abscheidesystem der Deponiegasfassung erfordert in der Regel individuelle Anpassungen. Das Anlageninterface (Visualisierung, elektronische Schnittstelle und Leitungsquerschnitte) kann den Anforderungen der Betreiber entsprechend ausgelegt werden. Auf Basis Ihrer Daten und – falls gewünscht – eines Vor-Ort-Termins wählen wir die für Sie optimale Anlage aus und erstellen ein Angebot.

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